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Photovoltaik, was ist das?

Photovoltaik: Die Geschichte

Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen. Der photoelektrische Effekt wurde bereits im Jahre 1839 von dem französischen Physiker Alexandre Edmond Becquerel entdeckt.

1905 gelang es Albert Einstein, den Photoeffekt richtig zu erklären, wofür er 1921 den Nobelpreis für Physik bekam. Nach vielen weiteren Entdeckungen und Entwicklungen gelang es dann 1954 Daryl Chapin, Calvin Fuller und Gerald Pearson, die ersten Siliziumzellen, mit Wirkungsgraden von über 4 %, zu produzieren, eine Zelle erreichte sogar einen Wirkungsgrad von 6 %.

Ausgelöst durch die Energiekrisen in den 1970er Jahren und das gestiegene Umweltbewusstsein wird seitdem verstärkt versucht, die Erschließung dieses Energiewandlers durch technische Fortschritte auch wirtschaftlich interessant zu machen. Zu nennen sind dabei das 70.000-Dächer-Programm in Japan (1994), welches im Jahr 2002 bereits 144.000 Dächer erreicht hatte, das 1.000.000-Dächer-Programm in den USA (1997); in Deutschland kann man dabei das 1000-Dächer-Programm (1990), das „Sonne in der Schule“-Programm (1994), das 100.000-Dächer-Programm (2003 wurden ca. 65.000 Dächer erreicht) sowie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nennen, welche finanzielle Anreize zum Bau einer PV-Anlage boten bzw. immer noch bieten.

Photovoltaik: Von der Sonne in die Steckdose

Mittels Solarzellen wird die Sonnenenergie eingefangen und in elektrische Energie umgewandelt. Doch wie genau wird aus der Sonnenenergie nutzbarer Strom, der aus der Steckdose kommt?modulewechselrichter

Eine Photovoltaikanlage besteht aus mehreren Modulen, einem oder mehreren Wechselrichtern und Schaltgeräten für Betrieb, Wartung und Schutz im Fehlerfall.

Solarzellen erzeugen Gleichstrom. Dieser wird vom Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt. Der sogenannte Stringwechselrichter arbeitet im netzparallelen Betrieb, d.h. Spannung und Frequenz des erzeugten Stromes stimmen mit dem öffentlichen Netz überein. Aufgrund dessen kann der erzeugte Wechselstrom in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Der Elektrizitätszähler registriert die eigens produzierte Energie, für die Sie eine Einspeisevergütung erhalten und misst den aus dem öffentlichen Netz entnommenen Verbrauch.

Gelesen 522 mal Letzte Änderung am Montag, 02 Januar 2012 11:43
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